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Bodensee | Schweizer Ufer

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Schloss am See

Beschreibung

Dieses Schloss wurde in der Spätrenaissance, der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und erhielt sein heutiges Bild durch Umbauten in den Jahren 1769 und 1826. Seine historischen Bauelemente wurden 1989 aufwändig restauriert: Das repräsentative Treppenhaus, Stuckdecken aus dem Rokoko, historische Nussbaumtüren, zwei Turmöfen, der Glockenturm, das schmiedeeiserne Gartenportal aus dem 18. Jahrhundert, ein wunderschönes Kellergewölbe (ca. 204 m²) und die festlichen Deckenmalereien im Nord- Ost Salon des zweiten Obergeschosses, der bel étage, aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts sind die besonderen Blickpunkte des Hauptgebäudes. Das Schloss verfügt über drei Etagen, à 204 m². Der ca. 170 m² große Dachstuhl wäre ausbaubar. Das Holzgebälk wurde bereits saniert. Das Schloss wurde teilweise renoviert, dennoch besteht ein erheblicher Renovierungs- und Sanierungsbedarf. Eine Auflistung der bereits erfolgten Renovierungen finden Sie auf der Seite „Fakten“. Neu errichtet wurden ein Saunahaus und ein Außenpool.

Der Schlosspark erstreckt sich längs des Seeufers. Direkt zum Schloss gehört eine Grundstücksfläche von ca. 5.416 m². Dazu gehört das östlich angrenzende Nachbargrundstück von ca. 804 m² mit der Einstufung W2 (Wohnzone), als auch ein ca. 227 m² großes Seegrundstück mit Badehaus. Auf Wunsch kann das Seegrundstück aus dem Angebot herausgerechnet werden.

Unter Denkmalschutz steht neben dem Hauptgebäude auch die zweigeschossige Remise, welche im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die Bausubstanz ist sanierungsbedürftig und wurde als erhaltenswert eingestuft. Aus der ehemaligen Nutzung als Schulgebäude resultiert ein Anbau. Ein Neubauvorhaben, wäre mit dem Teilabbruch des bestehenden Ökonomiegebäudes von rund 700 m² Bruttogeschossfläche denkbar, auch wenn die Remise grundsätzlich als erhaltenswert eingestuft wird.

Der Zustand des Gewächshauses ist sehr schlecht. Die Wand zur Seeseite wurde vom Kunstmaler Theo Glintz (1890-1962) bemalt, welcher das Schloss selbst von 1927 bis 1962 bewohnte und steht ebenfalls unter Denkmalschutz.

Lage

Neben der exklusiven Seelage grenzt das Grundstück an ein ruhiges Industriegebiet. Für die Nutzung des herrschaftlichen Ambientes bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Unter anderem als private Ruheoase, repräsentativer Firmensitz, Kunst & Inspiration für kreativen Zeitgeist, Privatschule oder als Tagesklinik.
Als eine der steuergünstigsten Gemeinden im Kanton Thurgau ist Horn sehr attraktiv für Zuzügler sowie Unternehmen, die Ihren Firmensitz hier ansiedeln möchten. Insbesondere für eine Gewerbe- Wohnsituation oder Pauschalbesteuerung (neu nochmals bestätigt durch den Volksentscheid) ist das Ensemble das mit Abstand steuerlich günstigste Schloss mit direkter, freier Sicht auf den Bodensee.

Karte

Fakten

Baujahr: Spätrenaissance, 2. Hälfte 16. Jahrhundert | Umbau: 1826.
Wohnfläche: ca. 780 m² | 18 Zimmer.
Grundstück: ca. 5.410 m² zuzüglich östlich angrenzendes Nachbargrundstück: ca. 804 m².
Räumlichkeiten: Erdgeschoss: ca. 204 m² (6 Zimmer)
1. Obergeschoss: ca. 204 m² (6 Zimmer)
2. Obergeschoss: ca. 204 m² (6 Zimmer) Dachgeschoss: ca. 170 m² (nicht ausgebaut) Gewölbekeller: ca. 204 m².
Beziehbar: Nach Absprache.
Renovierungsstatus:
Das Schloss wurde teilweise renoviert, dennoch besteht ein erheblicher Renovierungs- und Sanierungsbedarf.

Erfolgte Renovierungen:
- Wände der Eingangshalle neu gestrichen.
- Treppe wurde sanft aufbereitet.
- teilweise neue Elektroinstallationen.
- exklusive Designküche, in der 1. Etage.
- teilweise restaurierte Fenster.
- neues Badezimmer mit Dusche in der 2. Etage.
- neues Badezimmer mit Badewanne in der 1. Etage.
- neue Gäste-WCs.
- in den Seezimmern 1. + 2. Etage ist der Boden    geschliffen, versiegelt und geölt.
- Heizungsanlage.
- neu: Saunahaus.
- neu: großes Außenschwimmbecken.
Energieausweis:
Denkmalschutz | nicht erforderleich.
Kaufpreis: CHF 5.995.000 | ca. € 5.500.000.

Maklerprovision:
Dieses Objekt wird für den Käufer provisionsfrei angeboten.

Ausstattung

Repräsentatives Treppenhaus.
Historische Nussbaumtüren Stuckdecken aus dem Rokoko.
Wertvolle Innenausstattung aus dem 18./ 19. Jahrhundert.
Festliche Deckenmalerei in der „bel étage“.
Schmiedeeisernes Gartenportal aus dem 18. Jahrhundert.
Gewächshaus mit Wandgemälden von Theo Glitz (er bewohnte das Schloss von 1927- 1962).